Zu eng, zu dunkel
Das Pfarramt schlägt Alarm: In der Knabenschule fehlt Sonne, die Luft ist schlecht, Fenster und Böden sind kaputt – und für 120 bis 130 Schüler ist kaum Platz. Der Mädchenschule nebenan geht es nicht besser.
Vom Jugendstil-Neubau 1906 bis zum Pausenhof von heute: Ein Jahr voller Geschichten, Farbe, Musik – und ihr seid mittendrin.
Die Hillerschule ist Grundschule mitten in der Bietigheimer Altstadt – mit der Außenstelle in Metterzimmern. Unser Leitgedanke ist so einfach wie groß: Wir möchten, dass sich jeder an unserer Schule wohlfühlt.
Scroll dich durch die Geschichte der Hillerschule – von 1873 bis heute. Je näher wir dem Heute kommen, desto mehr Farbe kommt ins Bild.
Das Pfarramt schlägt Alarm: In der Knabenschule fehlt Sonne, die Luft ist schlecht, Fenster und Böden sind kaputt – und für 120 bis 130 Schüler ist kaum Platz. Der Mädchenschule nebenan geht es nicht besser.
Nach Plänen des Stuttgarter Professors Bayer entsteht eine moderne Volksschule: sechs Schulsäle für je 70 bis 75 Kinder, große Fenster, zwei Öfen pro Raum. Jungen und Mädchen lernen getrennt – sogar mit eigenen Treppen. Benannt wird sie nach dem verstorbenen Stadtschultheißen August Hiller dem Jüngeren.
Industrie und Gründerzeit lassen Bietigheim schnell wachsen – die Schule wird aufgestockt. Bei der Gelegenheit werden auch die Toiletten verbessert, über deren Geruch man lange geklagt hatte.
Direkt neben dem Hillerschen Bau entwirft Stadtbaumeister Paul Bälz ein neues Schulgebäude im Geist des Jugendstils – das Haus, in dem bis heute gelernt wird.
Das Jugendstil-Schulhaus wird eingeweiht. Damit erhält die Hillerschule die Form, die man heute in der Altstadt sieht.
Wie lernten Kinder in diesen schweren Jahren? Wir suchen Dokumente und Erzählungen – vielleicht im Stadtarchiv oder auf eurem Dachboden.
Mit 214 zu 14 Stimmen entscheiden sich die Metterzimmerner für die Vereinigung mit Bietigheim. Heute ist die Grundschule dort die Außenstelle der Hillerschule.
Nach Kriegsende beginnt der Unterricht neu. Dieses Kapitel schreiben wir gemeinsam mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.
Volle Klassenzimmer und Spiele auf dem Hof: Wer hat Fotos oder Geschichten aus dieser Zeit?
Am 1. Januar schließen sich Bietigheim und Bissingen zur Stadt Bietigheim-Bissingen zusammen – die Hillerschule bleibt das Herz der Altstadt.
Im Schuljahr 2005/06 ruft ein Eltern-Arbeitskreis das Gesunde Pausenbrot ins Leben – bis heute ein Highlight für alle Kinder.
Eine Viertklässlerin erforscht die Geschichte ihrer Schule und wird damit Landessiegerin beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.
An der Außenstelle verwandeln Lehrkräfte und Kinder einen früheren Weinberg in einen Schulgarten mit eigenen Beeten.
Ab dem Schuljahr 2016/17 entwickelt die Schule ein eigenes Konzept für den Umgang mit neuen Medien – mit eigenem Medienunterricht.
Fußläufig zur Schule entsteht ein naturnahes Klassenzimmer mit Schulgarten. Im September beginnt außerdem der Rohbau für die neue Sporthalle.
Am 29. Juni 2023 wird der Neubau eröffnet – nach über vier Jahren Bauzeit und rund zwölf Millionen Euro. Auf dem Dach: Mensa sowie Spiel- und Rückzugsräume.
Ein Jahr voller Workshops, Geschichten und ein großes Fest für alle, die zur Hillerschule gehören.
Du bist hier zur Schule gegangen? Erzähl uns deine Geschichte! Wir sammeln Fotos, Zeugnisse und Erinnerungen für die Ausstellung.
Erinnerung teilenRund ums Jubiläum öffnen wir die Türen: Workshops, Musik, Ausstellung und Aktionen für Kinder, Eltern, Ehemalige und die ganze Altstadt.
Wie im Jubiläumslogo: Kinder malen Schulhaus, Baum und Haus in leuchtenden Wasserfarben. Die Bilder werden zur großen Festwand.
Ein riesiges Gemeinschaftsbild auf dem Pausenhof – von oben fotografiert und als Jubiläumsposter verewigt.
Eltern, Großeltern und Kinder gestalten gemeinsam Jubiläums-Motive mit Stempeln, Schablonen und Papier.
Unsere Kinder texten und proben ein eigenes Hillerschul-Lied – Uraufführung beim großen Festtag.
Klassen und AGs spielen in der großen Pause – kleine Konzerte mitten im Schulalltag.
Das Eltern-Team zaubert ein Festbuffet: Spieße, Schiffchen, Obst und Himbeerquark – in XXL.
Seilspringen, Gummitwist, Murmeln und moderne Bewegungsspiele: Eine Spielstraße durch 120 Jahre Pausenhof.
Klassenfotos, Hefte und Fundstücke aus 12 Jahrzehnten – zusammengetragen von Schule, Eltern und Ehemaligen.
Bei Kaffee und Kuchen erzählen frühere Schülerinnen und Schüler, wie Schule bei ihnen war. Kinder stellen die Fragen.
Was ist uns heute wichtig? Jede Klasse legt etwas hinein – geöffnet wird zum 150. Geburtstag.
Schulhaus, Hof und Altstadt werden zur Bühne: Festakt, Auftritte unserer Klassen, Mitmach-Stationen, Ausstellung und Leckeres vom Elternteam.
Shirts, Hoodies, Taschen und Tassen mit dem Jubiläumslogo. Jedes Stück wird einzeln für euch gedruckt und nach Hause geschickt, das ganze Jahr lang.

Größen 98 bis 164

für Eltern & Ehemalige

für Turnzeug & Bücher

für den Lehrerzimmer-Kaffee
Klassenfotos, alte Zeugnisse, Anekdoten vom Pausenhof: Wir digitalisieren eure Schätze für die Jubiläums-Ausstellung – ihr bekommt alles zurück.
Kontakt zur Schule →Aufbau, Kuchen, Stationen betreuen, Fotos machen: Jede Stunde hilft. Die Koordination läuft über den Elternbeirat und die SchulCloud.
Elternmitarbeit →Betriebe, Vereine und Nachbarn aus der Altstadt: Mit Sachspenden, Material für die Kunstworkshops oder einer Spende wird das Fest noch bunter.
Partner werden →